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WordPress

WordPress-Websites, die gebaut und gepflegt werden

Das System ist selten das Problem. Meistens ist es das, was danach passiert – oder eben nicht. Hier steht, wann WordPress passt, was es wirklich kostet und wo Installationen typischerweise scheitern.

Wann WordPress die richtige Wahl ist – und wann nicht

Wir verkaufen kein System, wir wählen eines aus. WordPress ist für sehr viele Projekte die wirtschaftlichste Lösung – und für ein paar die falsche. Beides sagen wir dir vorher, nicht nach der ersten Rechnung.

Dafür ist WordPress gut
  • • Klassische Firmenwebsites und Visitenkarten
  • • Inhalte, die du selbst ändern willst
  • • Blogs, Ratgeber, Newsbereiche
  • • Kleinere Shops mit WooCommerce
  • • Termine, Buchungen, Formulare
  • • Mehrsprachige Seiten mit Standard-Anforderung
Dafür ist es die falsche Wahl
  • • Eigene Geschäftslogik, Rollen und Freigabeprozesse
  • • Anbindung an ERP, Warenwirtschaft oder Schnittstellen mit Regeln
  • • Sehr hohe Last mit komplexem Caching
  • • Portale, in denen Kunden eigene Bereiche verwalten
  • • Alles, wo Plugins zu einem unsichtbaren Bauwerk werden

Für diese Fälle bauen wir Individualsoftware – ohne Umweg über Plugins.

Der Hinweis auf „zu viele Plugins" ist kein Vorurteil, sondern Erfahrung: Sobald Funktionen über ein halbes Dutzend Anbieter zusammengesteckt werden, kann niemand mehr sagen, warum etwas nicht funktioniert. Wir bauen dann lieber eine schmale, eigene Lösung.

Was eine WordPress-Website wirklich kostet

„WordPress ist gratis" stimmt nur für den Kern. Die echten Kosten entstehen beim Bauen, im Betrieb und durch die Entscheidungen dazwischen:

PostenGrößenordnungWoran es hängt
Aufbau der Websiteab 990 €Seitenzahl, ob Texte dazukommen, individuelles Design oder angepasste Vorlage
Shop / Buchungab 2.990 €Produktzahl, Zahlungsanbieter, Versand, Rechnungen, Sonderfälle
Hostingab 9,90 €/MonatSpeicher, Mailpostfächer, Umgebung zum Testen
Wartungin den Hosting-Paketen enthaltenUpdates, Backups mit Wiederherstellung, Überwachung
Plugin-Lizenzen0–500 €/JahrBezahl-, Buchungs- oder Übersetzungserweiterungen sind häufig Abos
Domainab 19 €/JahrEndung (.at, .com, .de …)

Fixpreis für den vereinbarten Umfang. Was wir nicht tun: einen Billigpreis nennen und die Differenz später über Zusatzposten einsammeln. Die Preise stehen ausführlich im Kosten-Ratgeber und im Webdesign-Leistungsbild.

Fünf Stellen, an denen WordPress-Websites scheitern

1. Es wird nie aktualisiert

Die häufigste Ursache für gehackte WordPress-Seiten ist nicht ein genialer Angriff, sondern eine Installation, die zwei Jahre lang keine Sicherheitsupdates bekommen hat. Alte Erweiterungen sind der klassische Einstiegspunkt. Das lässt sich nur regelmäßig lösen, nicht einmalig.

2. Es gibt kein funktionierendes Backup

Ein Backup, das nie getestet wurde, ist keine Sicherung, sondern eine Annahme. Entscheidend ist nicht, dass irgendwo eine Datei liegt, sondern dass sich die Seite daraus tatsächlich innerhalb von Stunden wiederherstellen lässt. Das prüfen wir, bevor wir es versprechen.

3. Änderungen gehen direkt live

Ohne Umgebung zum Testen bearbeitet man eine Website, die gerade Kunden bedient. Ein fehlerhaftes Update wird dann zum sichtbaren Ausfall. Wir testen Änderungen zuerst getrennt und stellen sie danach um.

4. Niemand weiß, wem was gehört

Domain auf den Namen des Dienstleisters, Website-Zugang unbekannt, Plugin-Lizenzen irgendwo: Wenn die Zusammenarbeit endet, beginnt die Sucherei. Bei uns läuft die Domain auf dich, die Zugänge werden geordnet übergeben. Es soll keine Bindung über Datenhoheit entstehen.

5. Es ist niemand zuständig

Zwischen „gehostet irgendwo" und „gewartet von jemandem" liegt der Unterschied zwischen einer Website, die arbeitet, und einer, über die man sich ärgert. Wartung, Updates, Backups, Überwachung und Ansprechpartner sind bei uns ein Paket, keine Zusatzleistung.

Bestehende WordPress-Seite übernehmen und aufräumen

Ein häufiger Ausgangspunkt: Die Seite existiert seit Jahren, wurde von jemandem gebaut, der nicht mehr greifbar ist, ist langsam, und niemand hat Zeit, sich darum zu kümmern. Wir übernehmen das ohne Neubau – vorausgesetzt, es ist wirtschaftlich sinnvoll.

  1. 1. Technische Bestandsaufnahme: Versionen, Erweiterungen, Update-Rückstand, Sicherheitslage, Ladezeit.
  2. 2. Einschätzung: sanieren oder neu bauen – mit einem Vergleich in Aufwand und Kosten, nicht in Marketing-Sprache.
  3. 3. Übernahme von Domain, DNS, Postfächern und Backups, geplant in einem Fenster, in dem nichts ausfällt.
  4. 4. Laufende Betreuung, damit der Zustand nicht wieder zurückfällt.

Bei einer gehackten oder mit Fremdinhalten versehenen Installation gehen wir zuerst aufräumen und absichern – nicht direkt neu bauen. Details dazu stehen im Ratgeber zur E-Mail-Authentifizierung, falls die Seite auch für Spam-Versand missbraucht wurde.

WordPress und Barrierefreiheit

WordPress macht eine Website nicht automatisch barrierefrei – und auch nicht automatisch unzugänglich. Es hängt an der Vorlage, an den Erweiterungen und an der Umsetzung. Praktisch heißt das: viele fertige Vorlagen scheitern an Kontrasten, an Bedienbarkeit ohne Maus oder an Formularfeldern ohne Beschriftung.

Das ist in Österreich seit 28.6.2025 relevant: Das Barrierefreiheitsgesetz erfasst unter anderem Onlineshops und Buchungsstrecken, in denen Verbraucher einen Vertrag abschließen können. Kleinstunternehmen sind bei Diensten ausgenommen. Ob du betroffen bist, hängt von Branche und Größe ab – der Ratgeber geht das sachlich durch, ohne Panikmache.

Fragen rund um WordPress

Was kostet eine WordPress-Website?

WordPress Starter ab 990 € für 1–3 Seiten, Komplett 1.990 € für bis zu 8 Seiten inklusive Texten, Premium ab 2.990 € für Shops, Buchungssysteme und individuelle Funktionen. Fixpreis für den vereinbarten Umfang; Hosting ab 9,90 €/Monat mit Updates, Backups und Monitoring.

Ist WordPress DSGVO-konform?

WordPress selbst ist kein DSGVO-Verstoß. Entscheidend sind die Erweiterungen, die eingebundenen Dienste und die Schriften: Google Fonts direkt von Google, Tracking ohne Einwilligung oder ein nicht konfiguriertes Cookie-Banner sind die typischen Probleme. Wir richten Schriften selbst gehostet ein und binden nur Dienste ein, die zu deiner Datenschutzerklärung passen. Die Datenschutzerklärung selbst solltest du juristisch prüfen lassen – Rechtsberatung ist nicht Teil unserer Leistung.

Können wir die Website selbst bearbeiten?

Ja, das ist einer der Gründe für WordPress. Du bekommst eine Einweisung für die Bereiche, die du regelmäßig brauchst – in der Regel Seiten, Beiträge, Bilder und Menüs. Wenn du willst, bauen wir den Bearbeitungsbereich so um, dass nur das sichtbar ist, was du tatsächlich verwendest.

Übernehmt ihr auch Websites, die andere gebaut haben?

Ja. Wir prüfen zuerst Versionen, Erweiterungen, Update-Rückstand, Sicherheitslage und Ladezeit und sagen dann, ob Sanieren oder Neubauen wirtschaftlicher ist. Die Übernahme von Domain, DNS, Postfächern und Backups planen wir so, dass nichts ausfällt.

Wie schnell kann eine Seite online sein?

Ein einfacher OnePager ist in Tagen live, eine Komplett-Seite mit bis zu 8 Seiten dauert je nach Text- und Bildlage üblicherweise wenige Wochen. Den tatsächlichen Ablauf legen wir vor dem Start fest, damit du einen Termin hast, auf den du planen kannst.

Was passiert, wenn unsere Website gehackt wurde?

Erster Schritt ist immer das Aufräumen und Absichern, nicht der Neubau: Schadcode entfernen, Zugänge und Schlüssel erneuern, Einfallstor schließen, Backup einspielen. Danach klären wir, wie es dazu kommen konnte – meistens ein Update-Rückstand in einer Erweiterung.

Alle Preise exkl. USt. bzw. gemäß Kleinunternehmerregelung, Stand Oktober 2026. Weiterlesen: Webdesign & Websites · Managed Hosting & Betreuung · Individualsoftware · Was kostet eine Website?