WLAN QR-Code erstellen: Gäste verbinden ohne Passwort
Netzwerkname und Passwort eingeben, Code erzeugen und die druckfertige Gästekarte auf den Tisch stellen. Kein Tippen, kein Abschreiben, kein „wie war noch das Passwort?“. Kostenlos und ohne Anmeldung.
QR-Bibliothek: qrcode-generator (MIT, Kazuhiko Arase), lokal eingebunden. Format: WIFI-Standard.
Wird nur lokal im Browser verwendet – nicht gespeichert, nicht übertragen.
A6 (105 × 148 mm) passt in gängige Tischaufsteller und Rahmen 10 × 15 cm. Das PNG hat 1240 × 1748 px und damit 300 dpi für Druckereien. Das SVG enthält nur den Code.
Scannen und verbinden – Kamera-App auf den Code halten, kein Passwort nötig.
Gäste-WLAN · Zugang nur für Besucher
Vorschau der A6-Gästekarte – sie wird genau so gedruckt.
Gäste-WLAN in drei Schritten
SSID und Passwort des Gäste-Netzes. Wichtig: das Gäste-Netz, nicht das Firmennetz – der Code ist für alle lesbar.
Netzwerkname auf der Karte zeigt, was Gäste in den Einstellungen sehen. Fehlerkorrektur Q für gedruckte, oft berührte Karten.
A6 drucken oder das 300-dpi-PNG an die Druckerei geben. Mit iPhone und Android aus der geplanten Entfernung testen.
Was steckt im Code? Das WIFI-Format
WLAN-QR-Codes sind kein Sonderfall der QR-Technik: Im Code steht eine Textzeile nach dem WIFI:-Schema, die iOS und Android von sich aus verstehen. Wer sie lesen kann, versteht auch, warum Fehler entstehen.
WIFI:T:WPA;S:Cafe-Muster-Gast;P:geheim123;H:true;;
Verschlüsselung. WPA steht für WPA, WPA2 und WPA3 – das Format unterscheidet sie nicht. Alternativen: WEP und nopass.
SSID, also der Netzwerkname. Sonderzeichen müssen maskiert werden (siehe unten).
Das Passwort im Klartext. Es wird nicht verschlüsselt, sondern nur maskiert – jeder Scanner kann es anzeigen.
true markiert ein verstecktes Netzwerk. Ohne diesen Wert finden manche Geräte den Zugang nicht.
Sonderzeichen im Passwort oder Netzwerknamen müssen mit einem Backslash maskiert werden – \ ; , : " sind die kritischen Fälle. Aus mein;passwort wird im Code mein\;passwort. Dieses Tool erledigt das automatisch; wenn du Codes selbst baust, ist das die häufigste Fehlerquelle.
WPA2, WPA3 oder offenes Netz?
Der Normalfall für Gäste-Netze. Im QR-Code steht in beiden Fällen T:WPA – das ist korrekt und keine Ungenauigkeit des Formats.
Ohne Passwort: T:nopass. Bequem, aber jeder im Reichweite ist im Netz. Nur mit Client-Isolation und Bandbreitenlimit sinnvoll.
Nur für alte Geräte. WEP gilt als gebrochen und sollte kein Gäste-Netz schützen.
WPA3 hat eine Besonderheit, die viele Anleitungen verschweigen: Für den QR-Code gibt es keinen eigenen Wert. Ein Code mit T:WPA funktioniert in einem WPA3-Netz, weil das Gerät die Aushandlung selbst übernimmt. Scheitert ein älteres Gerät, liegt es meist an WPA3-only – dann ein zweites Gäste-Netz mit WPA2 anbieten oder WPA3 im Transition-Modus fahren.
Wo die Gästekarte wirkt
Auf jedem Tisch oder am Eingang. Gäste sind schneller online und bleiben länger – und die Bedienung muss kein Passwort mehr vorlesen.
Im Zimmer aufstellen, statt Passwort auf eine Karte zu schreiben. Bei Passwortwechsel einfach neu drucken.
Im Wartebereich: Patienten und Klienten verbinden sich, ohne an der Rezeption zu fragen.
Kundschaft wartet ohnehin – der Code macht die Wartezeit produktiv.
Ein Code pro Standort, einheitlich gedruckt. Zentral gepflegt, lokal ausgelegt.
Tagesgäste brauchen keinen Zugang per E-Mail. Karte reicht, Passwort rotiert regelmäßig.
Für Gastro-Websites mit Speisekarte, Reservierung und Google-Profil: Website für Restaurants. Für Zimmer, Direktbuchung und Saison-Content: Website für Hotels.
Sicherheit: das Gäste-Netz trennen
Ein QR-Code ist bequem, aber er ist kein Geheimnis: Wer ihn scannt, kann das Passwort auslesen, und wer ihn fotografiert, gibt es weiter. Genau deshalb gehört das Gäste-Netz vom Firmennetz getrennt.
- • Eigenes VLAN oder SSID für Gäste, ohne Route zu NAS, Kassa, Druckern und Servern.
- • Client-Isolation, damit Gäste sich gegenseitig nicht sehen.
- • Bandbreitenlimit pro Gerät, damit ein Upload nicht die Kassa ausbremst.
- • Passwortwechsel in festen Abständen – und die Karte danach neu drucken (hier in einer Minute erledigt).
- • Kein Firmen-Passwort im Gäste-Code, auch nicht „nur kurz“.
Wenn das Gäste-Netz mehr als ein Access Point ist – mehrere Standorte, VLANs, Captive Portal, Protokollierung – wird daraus Infrastrukturarbeit. Das machen wir: DevOps & Infrastruktur, IT-Consulting.
Wenn der Code nicht funktioniert
Ohne H:true im Code erscheint das Netz nicht in der Liste. Manche Android-Versionen verbinden trotzdem nicht – dann SSID sichtbar schalten.
Nicht maskierte Semikolons oder Doppelpunkte zerlegen den Code in falsche Felder. Dieses Tool maskiert automatisch.
Ältere Geräte sehen das Netz nicht. Ein 2,4-GHz-Netz parallel löst es – oder Gäste mit neueren Geräten versorgen.
Ein vorgeschaltetes Anmeldeportal erscheint nach dem Scan. Der QR-Code verbindet nur, er meldet nicht an – das muss auf der Karte stehen.
Kamera-App statt QR-App nutzen, Code vollflächig ins Bild nehmen, Abstand etwa 10 × Kantenlänge.
Unter 2 × 2 cm wird es auf Papier unzuverlässig. A6 mit 52 mm Code ist reichlich.
Fragen zum WLAN-QR-Code
Netzwerkname und Passwort oben eintragen, Verschlüsselung wählen und die Karte drucken. Der Code enthält die Zugangsdaten im WIFI-Standardformat, das iPhone und Android ohne App verstehen. Alles läuft im Browser, die Daten werden nicht übertragen.
Ja. iOS liest WLAN-Codes seit iOS 11 mit der Kamera-App, Android ab Version 10 ebenfalls ohne Zusatz-App. Bei älteren Android-Geräten oder wenn die Kamera nicht erkennt, hilft eine QR-App. Wichtig ist ein großer, kontrastreicher Druck.
Nein, es ist lesbar. Der Code enthält das Passwort im Klartext (nur maskiert), jede Scanner-App kann es anzeigen. Behandle die Karte deshalb wie einen Aushang: eigenes Gäste-Netz, keine Zugriffe auf Firmensysteme, regelmäßiger Passwortwechsel und eine neue Karte danach.
Ja – die Option „Netzwerk ist versteckt“ setzt H:true im Code. Einige Android-Versionen verbinden sich damit trotzdem nicht zuverlässig; wenn Gäste Probleme haben, ist ein sichtbares Gäste-Netz die robustere Lösung.
Im WIFI-Format gibt es dafür keinen eigenen Wert: Beide stehen als T:WPA im Code. Die Aushandlung übernimmt das Gerät. Scheitert ein älteres Gerät in einem WPA3-only-Netz, hilft ein zweites Netz mit WPA2 oder der WPA3-Transition-Modus.
Meist sind Sonderzeichen im Passwort nicht maskiert, das Netz ist 5-GHz-only, die SSID ist versteckt oder ein Captive Portal wartet nach der Verbindung. Auch ein Tippfehler in der SSID ist häufig – der Netzwerkname muss exakt stimmen, inklusive Groß- und Kleinschreibung.
Ja. Die Vorlage ist A6 (105 × 148 mm) und passt in gängige Tischaufsteller sowie Rahmen 10 × 15 cm. Für langlebige Karten Fehlerkorrektur Q oder H wählen, matt drucken und vor der Auflage mit zwei Smartphones testen. Das PNG hat 300 dpi.
Bei Gastronomie und Hotellerie bewährt: alle drei bis sechs Monate, bei Missbrauch sofort. Danach die Karte neu drucken – mit diesem Tool dauert das eine Minute. Wer häufig wechselt, druckt nur die Karte nach, nicht die Speisekarte.
Für ein Unternehmen ja. Ein Gäste-Netz im eigenen VLAN ohne Route zu Servern, Kassa und Druckern verhindert, dass ein fremdes Gerät im Firmennetz landet. Mit Client-Isolation sehen sich Gäste auch gegenseitig nicht.
Nein, ein Code gehört zu genau einem Netzwerk. Für Filialen also je Standort eine eigene Karte – dafür mit einheitlichem Layout. Wenn Gäste in allen Häusern dasselbe Passwort nutzen sollen, ist das ein Sicherheitsrisiko: ein Leak gilt dann überall.
Nein. Die QR-Bibliothek läuft lokal in deinem Browser; SSID und Passwort verlassen das Gerät nicht und werden nicht gespeichert. Es fallen nur übliche Server-Logs beim Seitenaufruf an, ohne deine Eingaben.
Ja, das funktioniert genauso. Für zu Hause reicht oft ein Ausdruck am Kühlschrank oder ein Code für Besuch. Auch hier gilt: Der Code enthält das Passwort, also nicht öffentlich aufhängen.
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